Der erste Tag mit unserem rollenden Zuhause gestaltete sich etwas stressig. Um kurz nach halb neun saßen wir alle mit unserem Gepäck im Auto um gegen zehn den Camper zu übernehmen. In Cairns wieder angekommen waren wir sogar noch etwas zu früh dran und freuten uns (noch) dass unser Plan so gut aufging. Dann öffnete das Büro des Verleihers und es begann eine nicht enden wollende Übergabe… Zwischenzeitlich musste Leo noch das Mietauto zurückbringen und als wir dann gegen halb eins endlich zur Abfahrt bereit gewesen wären, waren wir alle echt hungrig und die Jungs zudem schon ziemlich müde und quengelig. Leider stand uns noch ein Großeinkauf bevor, den wir aber mit Mittagessen und Abkühlen (in den Malls ist es echt eisig…) verbunden haben. Als alles irgendwie im Camper war und wir aufbrechen konnten war es schon halb vier… Eineinhalb Stunden sollte die Fahrt zum Lake Tinaroo gehen. Die Jungs haben erstmal gepennt, Philipp leider sehr unbequem, da sein Sitz viel zu aufrecht zum Schlafen war. Dann kam die erste Baustelle mit Stop an einer Ampel und beide waren wach und äußerst unglücklich darüber immer noch im Auto zu sitzen. Leider war erst die Hälfte der Fahrt vorbei und der Rest war dann auch echt anstrengend.
Endlich Da! Kurz vor halb sechs… Rezeption des Campingplatzes bis fünf besetzt… Zum Glück war noch ein netter Mann da, der uns eincheckte und so kamen wir zu Platz Nummer 80. Nichts im Camper war an seinem Platz und wieder waren alle hungrig und auch wir inzwischen ganz schön geschafft. Einräumen wurde vertagt und nur das nötigste für Abendessen und schlafen ausgepackt. Immerhin war es hier oben in den „Bergen“ deutlich kühler. Die erste Nacht war sehr unruhig und noch von vielen Hustenanfällen der Kinder unterbrochen.
Am nächsten Morgen sah die Welt schon wieder etwas freundlicher aus. Endlich alles einräumen, aufräumen, sich einrichten. Am Nachmittag wurde der Spielplatz am See (welcher eher ein Tümpel und fast ausgetrocknet war) unsicher gemacht und wir haben versucht die von der Dame an der Rezeption empfohlenen 500m
zum Staudamm zu spazieren. Nach gut 40Min. haben wir umgedreht… Leo ist noch ein Stück weiter um eine Kurve gelaufen und hat den Damm zumindest von weitem kurz gesehen 🙂
Philipp ist nun schon wieder fast der Alte, nur Bastian (und inzwischen auch die Mama) kämpfen noch mit der doofen Erkältung. Weitere Pläne haben wir nun auch geschmiedet und am nächsten Morgen sollte es wieder zurück an die Küste und das Meer gehen.
Morgen war es dann doch nicht mehr ganz als wir aufgebrochen sind. Nach Spielplatz-Auslauf und Mittagsessen haben die Jungs dann die erste Etappe der Fahrt völlig verschlafen. Nach kurzem Planschen an den Millaa Millaa Falls, Essen und Strecken ging es dann weiter zum endgültigen Ziel für heute, Mission Beach. Diesmal waren alle wesentlich entspannter bei der Ankunft und wir sanken nach einem schönen Tag glücklich in unsere Betten.