Von „Lakes“ ging es über Port Albert mit unzähligen Fischerbooten und riesigen Stachelrochen im Hafen in den „Prom“ (Wilsons Promontory National Park). Zwar schön, aber Touri mäßig überlaufen und mit Kindern eher erst ab Wanderalter zu empfehlen.
Nach einer Nacht auf einem Freecamp in der Nähe von Sorrento auf der Mornington Penisula ging es früh los, wir haben uns sogar mal den Wecker gestellt. In Sorrento war eine lustige Bootsfahrt geplant mit dem Ziel Delphine und Seehunde zu sehen und mit ihnen zu schwimmen (also nur Saskia). Zusammen mit einigen anderen ging es raus in die Philips Bay. Das Wetter war leider am Vormittag sehr durchwachsen und recht kühl für einen Swim im Ozean. Doch wir wurden belohnt und bekamen sowohl Delfine als auch Seehunde zu Gesicht, wenn auch das Schwimmen mit den Delfinen etwas ernüchternd ausfiel, da sie quasi nur unter uns durch geschwommen sind und nicht so sehr zum spielen aufgelegt waren.
Mittags kam die Sonne raus und wir konnten uns alle wieder etwas aufwärmen. Pizza essen, Mittagsschlaf, Einkaufen, Spielen, Essen. Wir sind voll im Family-Camperurlaubsalltag angekommen…
Die Nächste Nacht verbrachten wir auf einem kostenlosen Parkplatz bei St. Kilda, einem Vorort von Melbourne, direkt am Meer mit Blick auf die Skyline von Melbourne und der Wind (oder sollte ich schreiben Sturm) schaukelte uns in den Schlaf.
In Melbourne auf dem Campingplatz angekommen nutzten wir erstmal wieder dessen Vorzüge voll aus:
Waschen, planschen im Pool und endlich mal wieder eine dieser milden Nächte in denen man noch draußen sitzen konnte, wenn die Jungs im Bett waren.
Melbourne selbst haben wir leider nur regnerisch erlebt und trotzdem hat es uns recht gut gefallen. Die Jungs haben erstaunlich gut mitgemacht und sich mit dem Schlafen im Buggy abgewechselt.
Geelong war das nächste Ziel auf dem Weg zur Great Ocean Road. Ein nettes, kleines Städtchen, das uns mit netterem Wetter begrüsste als Melbourne. Die Nacht verbrachten wir in der Nähe von Winchelsea wieder in einem Freecamp, diesmal sogar mit Pool, Spieli und sehr neuen, sauberen Toiletten. Ist echt toll, was man hier teilweise geboten bekommt für lau.
Torquay, die erste (oder letzte) Stadt der Great Ocean Road besteht zum Großteil aus Surfläden (Ripcurl und Quicksilver haben hier ihre Heimat). Doch da wir Sonntags dort waren, gab es auch einen großen Markt mit allerlei Krimskrams.
Dann ging es über die berühmte Straße, die leider erstmal gar nicht am Meer, sondern im Landesinneren verläuft, nach Anglesia, äh Anglesea.
Der Weg zu unserer nächsten Übernachtungsstätte führte uns in die Pampa auf eine seeehr laaangen Schotterpiste, auf der uns schon Kängarus entgegen gehüpft kamen. Der Platz mitten im Wald war schon sehr gut besucht und ein Lagerfeuer brannte auch. Bei 13°C kein Wunder… schon bevor die Jungs (wieder) schliefen kamen die ersten hüpfenden Besucher auf den Platz 🙂 und morgens um halb sechs waren sie auch (noch) da. Über eine andere, eher schlechtere Schotterpiste ging es wieder zurück in die Zivilisation und zur Great Ocean Road nach Aireys Inlet (nicht erwähnenswert) und danach nach Lorne. Dort gab es außer Sonne einen Beach, einen Spieli und Burger, also alles was das Herz begehrt.
Aufgewacht in Apollo Bay sollte es nach dem Einkaufen zu den Twelve Apostels gehen. Dort angekommen, hatten wir wegen der unendlich vielen Fliegen nicht viel Spaß und haben nur einen kurzen Blick auf die Felsen geworfen, um schell wieder ins fliegenfreie Auto zu kommen.
Nun sind wir in Port Campbell, wo uns Sturm und Regen mal wieder den Feierabend vermiesen… Aber lesen und Blog schreiben macht ja auch Spaß 🙂
Die Tage in unserem großen Dicken sind gezählt… Wir werden Ihn vermissen, da sind wir uns einig!
Aber auf Zuhause freuen wir uns doch auch Alle schon wieder ein bisschen…
Claudi 17. Januar 2017
Schön mal wieder von euch zu hören. Wie die Zeit doch rast. … bis ganz bald ihr Süßen 😘